Am riesigen Tischfussballtisch konnte man sich am Quartierfest in der Sonnhalde sportlich messen. Bild: Martin Allemann
11.09.2026 08:00
Sonne im Gesicht, Musik im Ohr und Leckereien – so feierte das Quartier
Bereits zum 11. Mal fand am letzten Samstag das Quartierfest in der Sonnhalde statt. Viele nutzten die Gelegenheit, sich bei diesem gemütlichen Anlass zu treffen, zu plaudern und zu feiern.
Adlikon. Das Motto des diesjährigen Festes lautete: «Gemeinsam feiern, begegnen und Vielfalt erleben». Die Sonnhalde machte ihrem Namen alle Ehre, ein traumhafter Sonnenuntergang läutete ein buntes Angebot an Musik, Kulinarik, Spiel und Spass ein. Rund 500 der etwa 2500 Bewohner des Quartiers – der Anlass steht aber allen offen – genossen den Austausch unter sage und schreibe 66 Nationen. An Festtischen hatten sie es sich bequem gemacht, aber auch auf Decken auf der Wiese. Sie wippten zur Musik der Band «The Murphys», während es für die Kinder kein Halten mehr gab, um sich wild zu rockigen Gitarrenriffs zu bewegen. Bewegen möchte man auch etwas am Stand der IGSU, ein Recycling-Projekt der Gemeinde Regensdorf. Littering ist ein allgegenwärtiges Problem – selber gestaltete und im Quartier aufgehängte Plakate sollen für eine sinnvolle Abfallverwertung sensibilisieren.
Sicher fachgerecht sind die leeren Spraydosen am Stand, an welchem man ein Graffitibild gestalten konnte, entsorgt worden. In einer wahren Beauty-Meile konnten sich Kinder schminken lassen, mit Henna die Hände verzieren, buntes Haar einflechten und sich anderweitig kreativ ausleben. Auch sportlich konnte man sich bei Tischfussball oder Reaktionsspielen messen. Sicherlich ein Höhepunkt: die «Foodmeile». Was es da alles zu verköstigen gab: traditionelles Raclette, Asiatisches oder die bekannten, pikanten Würstchen – jeder fand das Passende für seine Geschmacksrichtung. Die Stimmung war ausgelassen und entspannt und für manche das Fest viel zu schnell vorbei. So kehrte als dann vor Mitternacht Ruhe ein, zwischen den hügeligen Innenhöfen, dem Skaterpark und den Schrebergärten. Nur die Aufräumcrew – der Anlass wird jeweils von den Betreibern des Begegnungszentrums als Quartierarbeit organisiert – war noch zugegen und freute sich gedanklich bereits auf das nächste Fest.
Martin Allemann